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Immer mehr mittelständische Unternehmen entdecken die Möglichkeit, Verantwortliche Unternehmensführung – Corporate Social Responsibility oder kurz CSR – als gewinnbringende Unternehmensstrategie einzusetzen und suchen nach einfachem Handwerkszeug das dabei hilft, soziale, ökologische und ökonomische Belange systematischer in alle Bereiche der Unternehmenstätigkeit zu integrieren.

Handwerkszeug

In dieser Rubrik stellen wir kurz Instrumente vor, die Unternehmen dabei unterstützen, verantwortlicher zu agieren, z.B. ihr Unternehmen auf die Herausforderungen der demographischen Entwicklung vorzubereiten oder die Einführung eines Umweltmanagementsystems zu unterstützen.

Instrument „Audit Beruf und Familie“
Das Audit „Beruf und Familie“ ist ein strategisches Managementinstrument, das Unternehmen Wege aufzeigt, wie sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern und langfristig in der Unternehmenspolitik verankern können. Das Instrument wurde auf Initiative und im Auftrag der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung entwickelt.

Weitere Informationen: www.beruf-und-familie.de

Instrument „Demographie-Check“
Mit Hilfe des Demographie-Checks können Unternehmen die Auswirkungen des demographischen Wandels auf ihre Unternehmenstätigkeit bewerten. Dazu werden verschiedene Themenbereiche, wie z.B. Personalführung, Arbeitsorganisation oder Arbeitsschutz durchleuchtet. Ergebnis ist eine demographische Ist-Situation, die ebenfalls erste Hinweise auf den erforderlichen Handlungsbedarf liefert.

Weitere Informationen: www.inqa-demographie-check.de

Das Internetportal www.demowerkzeuge.de liefert Informationen über 20 praxiserprobte Instrumente zur vorausschauenden Gestaltung des demographischen Wandels in Unternehmen.

Instrument „Social Accountability 8000“ (SA 8000)
SA 8000 wurde 1997 von Social Accountability International (SAI) als universeller Standard aufgestellt, der die Arbeitsbedingungen in Unternehmen und deren Lieferanten bewertet. Der Standard basiert auf Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO), der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes. Der Schwerpunkt der Kriterien von SA 8000 liegt bei Arbeitsstandards, z.B. Kinderarbeit, Gesundheit und Sicherheit, Diskriminierung, Zwangsarbeit, Arbeitszeiten, Vereinigungsfreiheit und Recht zu Kollektivhandlungen, Löhnen und Disziplinarmaßnahmen. Die Unternehmensleitung muss einen Maßnahmenkatalog zur Kontrolle der Einhaltung des Standards vorlegen.

Weitere Informationen: www.cepaa.org/sa8000.htm

Instrument „EMAS“
EMAS ist die Kurzbezeichnung für „Eco- Management and Audit Scheme“ und bezeichnet ein weiterverbreitetes Umweltmanagementsystem. Das Ziel von EMAS ist die kontinuierliche Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes.
Weitere Informationen: www.emas.de/content-Praxisleitfaden-24.html und http://inem.org/new_toolkit/

Instrument „ISO 14001“
Die internationale Norm ISO 14001 ist die weltweit bedeutendste Vorgabe dessen, was ein “Umweltmanagement” in Unternehmen umfasst.

Weitere Informationen: www.iso14001news.de

Instrument „LBG-Model“
Die London Benchmarking Group ist ein britisches Unternehmensnetzwerk, das ein Instrument entwickelt hat, mit dem Unternehmen ihr Engagement im Gemeinwesen darstellen und vergleichen können. Es hilft zum einem zu klären, was unternehmerisches Engagement im Gemeinwesen ist (und was nicht). Zum anderen wird ein klare Trennung von den Kosten des Engagements (Inputs) und den gesellschaftlichen Nutzen (Outputs) getroffen. So wird unterstrichen, dass ein Unternehmen sich nicht einfach mit Geld engagiert, sondern Geld für einen bestimmten gesellschaftlichen und unternehmerischen Zweck einsetzt.

Weitere Informationen: www.lbg-online.net





Die Kampagne "Verantwortliche Unternehmensführung"
wird gefördert durch die Europäische Komission.